PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm
Ohne Kreditfallen können Insolvenzen vermieden werden
Wirtschaftlich macht eine Finanzierung oft nur dann Sinn, wenn das
Geld rentabel investiert wird, also die Kreditkosten geringer sind als
der Ertrag des Investments. Doch selbst wenn dies so geplant ist,
werden Kreditkunden immer wieder in Finanzierungsfallen gelockt. Dann
stehen Kreditkündigung und Existenzvernichtung vor der Tür.
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PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm
Das gespaltene Bezugsrecht: Die Lösung der Versicherer für den Mittelstand
Es erscheint Herr Versicherungsmakler C., und stellt dem Unternehmer
folgendes Modell vor: Von der Bank bekommen Sie kein Geld mehr – von
mir erhalten Sie unendlich viel Liquidität, und dies ganz ohne
irgendeine Kreditsicherheit. Auch Ihre Bank wird begeistert sein, denn
vorbei ist der Zustand hoher Kosten durch Überziehungskredite.
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- Wie sich Handwerker gegen zahlungsunwillige Kunden schützen können

Hohe Außenstände durch Vorleistungen und offene Rechnungen haben schon
einige Handwerksbetriebe zu Fall gebracht. Oft liegt es daran, dass die
Firmen nicht wissen, wie sie gegenüber Kunden ihr Recht einfordern
sollen. Experten aus den Bereichen Steuerfach, Handwerk und
Versicherung geben Tipps und Antworten, wie Zahlungsausfälle vermieden
werden können. Grundtenor: Lieber Vorbeugen als das Nachsehen zu haben.
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Burkhard Jung
Die schwere Wirtschaftskrise bringt selbst solche Unternehmen an den
Rand ihrer Existenz, die eigentlich kerngesund sind. Plötzlich wird das
früher Undenkbare für eine wachsende Zahl von Unternehmen zum
realistischen Szenario: die Insolvenz. Wenn sich diese Unternehmen
jedoch richtig vorbereiten, kann ein Insolvenzverfahren ein höchst
geeignetes Mittel zur Sanierung sein ...
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Profi-Tipp für das nächste Gespräch mit Ihrem Banker: 
Besuche bei Sparkassen und Banken sind für viele Unternehmen derzeit
ein Gang nach Canossa. Vor allem dann, wenn es um eine neue oder
erweiterte Kreditlinie gehen soll. Maßgeblich für das Gespräch ist das
so genannte Rating des Kunden – das viele Banker aber wie ein
Staatsgeheimnis hüten. Wer seine eigene Kreditwürdigkeit kennt, kann
aber besser verhandeln. Was nur wenige wissen: Die Geldhäuser sind
quasi verpflichtet, das Rating mitzuteilen. Darauf weist die
Hannoveraner Unternehmensberatung Becker von Buch hin.
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Politisch geplante Umverteilung zu Lasten des Mittelstandes
PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Volswirt Albrecht Müller
10 Milliarden Steuergelder für die IKB, 18,2 Milliarden für die
Commerzbank, bald 150 Milliarden für die HRE, usw. Hunderte von
Milliarden zur Begleichung der Wettschulden und der fortlaufenden Boni
für Investmentbanker. Wessen Geld wird da eigentlich verteilt? Richtig:
Das Geld der Bürger. Bei jedem Sanierungskredit einer Bank für ein
marodes Unternehmen gibt es harte Auflagen: Senkung von Gehältern,
Sparsamkeit bei Privatausgaben, Streichung von Gewinnausschüttungen,
Verzicht auf verlustreiche Casino-Geschäftsmodelle. Im Falle der
Finanzhäuser passiert gerade dies nicht. Das Geld der Bürger wird mit
beiden Händen zum Fenster hinaus geworfen, und das Casino geht weiter.
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Johannes Ulrich Becker von Buch
Antizyklisches Marketing zur Krisen-bewältigung

Umsatzeinbrüche in vielen Branchen kennzeichnen den Beginn einer
allgemeinen Wirtschaftskrise. Wie reagieren typische Unternehmer? Sie
sparen! Und das sei auch gut so, meint Johannes Ulrich Becker von Buch,
Unternehmensberater aus Hannover, schränkt aber sofort ein: „Man darf
in Krisenzeiten überall sparen, nur nicht bei Marketingmaßnahmen! (...) Sie treten das Gaspedal nicht durch und bleiben unten
im Tal. Aber in der Masse geht man unter, man wird nicht wahrgenommen.
Für das Unternehmen heißt das: Weitere Kunden brechen weg und neue
kommen nicht dazu – die Todesspirale beginnt.“
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Das stärkste Marketing der Welt
von Christian Kalkbrenner, Lindau
Allerorts raten uns Experten, den Fokus auf unsere Schwächen zu legen
und diese auszumerzen. Nüchtern betrachtet ein erfolgloses Unterfangen
- denn Schwächen sind hartnäckig und wird es immer geben. Erfolgreiche
Unternehmen setzen den Fokus deshalb auf ihre Stärken. "Was, wie,
wozu?" Drei vermeintlich einfache Fragen, die es für das stärkste
Marketing der Welt zu beantworten gilt!
Viele Unternehmen passen sich derzeit der aktuellen Situation in
Windeseile an, reduzieren die Kapazitäten und Kosten und optimieren die
Prozesse. Andere reiben sich freudig die Hände, weil sie sich bereits
vor ein paar Jahren für ein Konzept entschieden haben, das sie jetzt
trägt. Wieder andere spüren, dass ihr Modell nicht Stand hält und es
nicht gelingt, gegen den momentanen Abwärtstrend zu wachsen und die
eigene Konjunktur zu gestalten. Für Unternehmen, die dauerhaft gegen
diese Entwicklung etwas tun wollen, bietet das stärkste Marketing der
Welt einen neuen Anlauf.
"Es gibt nichts Mächtigeres auf der Welt als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"
Victor Hugo
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Vom einfachen Stanz- oder Spritzgussteil bis zur hochkomplexen
Automatisierungslösung: Die Fertigungsspezialisten der Kölner
Unternehmensberatung costdata nehmen Industrieprodukte auseinander,
rekonstruieren den Herstellungsprozess und rechnen aus, wieviel ein
Produkt höchstens kosten darf. Mit Hilfe einer solchen „Externen
Kostenanalyse“ erkennen Einkäufer, ob sie zu viel bezahlen und
Hersteller, wie sie noch günstiger produzieren können.

Die Szene im hell ausgeleuchteten Raum in einem Kölner Bürogebäude
erinnert an einen OP. Auf dem Tisch liegt der Patient: ein komplexes
Kabelsystem mit einer Vielzahl an Drähten, Kunststoff- und
Gummikomponenten. Konzentriert beugen sich zwei Herren in weißen
Kitteln über das Teil, sie schrauben, zerlegen, begutachten. In
sachlichem Tonfall besprechen sie die Diagnose, ein Dritter gibt Daten
in einen Laptop ein. Die drei Herren sind jedoch keine Ärzte, sondern
Ingenieure. Genauer gesagt: Fertigungsspezialisten für Metall,
Kunststoff und Elektronik. Und die "Operation", die sie durchführen,
nennt sich "Externe Kostenanalyse".
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Was ist eigentlich: Business Intelligence?
Mark Zimmermann, Infomotion GmbH
Der Begriff Business Intelligence geistert seit Jahren durch die
Schlagzeilen der IT-Welt. Auch die Fertigungsindustrie entdeckt
zunehmend, wie sie einen Nutzen daraus ziehen kann. Was hinter diesem
Schlagwort jedoch eigentlich steckt, ist weitläufig unklar. Ein
Erklärungsversuch ...
Ständig verwendet, jedoch selten wirklich verstanden: der Begriff
„Business Intelligence“ (abgekürzt: BI). Wer sich darüber informieren
möchte, erhält die verschiedensten – meist floskelhaften – Erklärungen,
was BI bedeutet und was eine BI-Plattform leisten kann, und wird mit
einer Vielzahl von vorgeblich optimalen Anwendungen konfrontiert. Aber
was genau ist Business Intelligence eigentlich? Und: Warum profitieren
besonders produzierende Unternehmen davon, wie es mehr und mehr zu
lesen ist?
Kurz gesagt: Business Intelligence bezeichnet die Sammlung, Auswertung
und Darstellung aller in einem Unternehmen vorhandenen Geschäftsdaten.
Betriebswirtschaftlich gesehen nichts Neues: seit jeher ziehen
Unternehmen aus ihren Prozessen Rückschlüsse für ihr Geschäft. So ist
auch ein handgeschriebener Zettel aus dem Werk mit den Zahlen der
Tagesproduktion im Grunde genommen nichts anderes als Business
Intelligence: die Informationen zur Produktivität des Unternehmens
gelangen auch auf diese Weise zu den Entscheidern.
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