Wirtschaft und Finanzen

Nachfolge richtig planen und dabei den Unternehmenswert steigern

Christian Kalkbrenner, KALKBRENNER-Unternehmensberatung, Lindau

Das Unternehmen gut verkaufen und gleichzeitig sicherstellen, dass der Spirit des Hauses weitergetragen wird, ist der Wunsch vieler Unternehmer. Ein wirkungsvolles Instrument, um diesen Wunsch zu realisieren, ist der Businessplan. Damit haben Unternehmer eine exzellente Gesprächsgrundlage und können ihre Zahlen und Ziele plausibel darlegen.

[mehr]


Existenzvernichtung durch Kreditkündigung

PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm

Ohne Kreditfallen können Insolvenzen vermieden werden

Wirtschaftlich macht eine Finanzierung oft nur dann Sinn, wenn das Geld rentabel investiert wird, also die Kreditkosten geringer sind als der Ertrag des Investments. Doch selbst wenn dies so geplant ist, werden Kreditkunden immer wieder in Finanzierungsfallen gelockt. Dann stehen Kreditkündigung und Existenzvernichtung vor der Tür.

[mehr]


Mittelstandsfinanzierung: Unendlich viel Liquidität ohne jedwede Kreditsicherheit

PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Math. Peter A. Schramm

Das gespaltene Bezugsrecht: Die Lösung der Versicherer für den Mittelstand

Es erscheint Herr Versicherungsmakler C., und stellt dem Unternehmer folgendes Modell vor: Von der Bank bekommen Sie kein Geld mehr – von mir erhalten Sie unendlich viel Liquidität, und dies ganz ohne irgendeine Kreditsicherheit. Auch Ihre Bank wird begeistert sein, denn vorbei ist der Zustand hoher Kosten durch Überziehungskredite.

[mehr]


Aus Höflichkeit in den Bankrott?

- Wie sich Handwerker gegen zahlungsunwillige Kunden schützen können

Hohe Außenstände durch Vorleistungen und offene Rechnungen haben schon einige Handwerksbetriebe zu Fall gebracht. Oft liegt es daran, dass die Firmen nicht wissen, wie sie gegenüber Kunden ihr Recht einfordern sollen. Experten aus den Bereichen Steuerfach, Handwerk und Versicherung geben Tipps und Antworten, wie Zahlungsausfälle vermieden werden können. Grundtenor: Lieber Vorbeugen als das Nachsehen zu haben.

[mehr]


Insolvenz planen statt pleite machen

Burkhard Jung

Die schwere Wirtschaftskrise bringt selbst solche Unternehmen an den Rand ihrer Existenz, die eigentlich kerngesund sind. Plötzlich wird das früher Undenkbare für eine wachsende Zahl von Unternehmen zum realistischen Szenario: die Insolvenz. Wenn sich diese Unternehmen jedoch richtig vorbereiten, kann ein Insolvenzverfahren ein höchst geeignetes Mittel zur Sanierung sein ...

[mehr]


So ermitteln Sie Ihre Kreditwürdigkeit

Profi-Tipp für das nächste Gespräch mit Ihrem Banker:

Besuche bei Sparkassen und Banken sind für viele Unternehmen derzeit ein Gang nach Canossa. Vor allem dann, wenn es um eine neue oder erweiterte Kreditlinie gehen soll. Maßgeblich für das Gespräch ist das so genannte Rating des Kunden – das viele Banker aber wie ein Staatsgeheimnis hüten. Wer seine eigene Kreditwürdigkeit kennt, kann aber besser verhandeln. Was nur wenige wissen: Die Geldhäuser sind quasi verpflichtet, das Rating mitzuteilen. Darauf weist die Hannoveraner Unternehmensberatung Becker von Buch hin.

[mehr]


Das System Finanzkrise

Politisch geplante Umverteilung zu Lasten des Mittelstandes

PM Dr. Johannes Fiala / Dipl.-Volswirt Albrecht Müller

10 Milliarden Steuergelder für die IKB, 18,2 Milliarden für die Commerzbank, bald 150 Milliarden für die HRE, usw. Hunderte von Milliarden zur Begleichung der Wettschulden und der fortlaufenden Boni für Investmentbanker. Wessen Geld wird da eigentlich verteilt? Richtig: Das Geld der Bürger. Bei jedem Sanierungskredit einer Bank für ein marodes Unternehmen gibt es harte Auflagen: Senkung von Gehältern, Sparsamkeit bei Privatausgaben, Streichung von Gewinnausschüttungen, Verzicht auf verlustreiche Casino-Geschäftsmodelle. Im Falle der Finanzhäuser passiert gerade dies nicht. Das Geld der Bürger wird mit beiden Händen zum Fenster hinaus geworfen, und das Casino geht weiter.

[mehr]


In der Krise erfolgreich gegen den Strom schwimmen

Johannes Ulrich Becker von Buch

Antizyklisches Marketing zur Krisen-bewältigung

Umsatzeinbrüche in vielen Branchen kennzeichnen den Beginn einer allgemeinen Wirtschaftskrise. Wie reagieren typische Unternehmer? Sie sparen! Und das sei auch gut so, meint Johannes Ulrich Becker von Buch, Unternehmensberater aus Hannover, schränkt aber sofort ein: „Man darf in Krisenzeiten überall sparen, nur nicht bei Marketingmaßnahmen!
(...)
Sie treten das Gaspedal nicht durch und bleiben unten im Tal. Aber in der Masse geht man unter, man wird nicht wahrgenommen. Für das Unternehmen heißt das: Weitere Kunden brechen weg und neue kommen nicht dazu – die Todesspirale beginnt.“

[mehr]


Stärken stärken


Das stärkste Marketing der Welt


von Christian Kalkbrenner, Lindau

Allerorts raten uns Experten, den Fokus auf unsere Schwächen zu legen und diese auszumerzen. Nüchtern betrachtet ein erfolgloses Unterfangen - denn Schwächen sind hartnäckig und wird es immer geben. Erfolgreiche Unternehmen setzen den Fokus deshalb auf ihre Stärken. "Was, wie, wozu?" Drei vermeintlich einfache Fragen, die es für das stärkste Marketing der Welt zu beantworten gilt!

Viele Unternehmen passen sich derzeit der aktuellen Situation in Windeseile an, reduzieren die Kapazitäten und Kosten und optimieren die Prozesse. Andere reiben sich freudig die Hände, weil sie sich bereits vor ein paar Jahren für ein Konzept entschieden haben, das sie jetzt trägt. Wieder andere spüren, dass ihr Modell nicht Stand hält und es nicht gelingt, gegen den momentanen Abwärtstrend zu wachsen und die eigene Konjunktur zu gestalten. Für Unternehmen, die dauerhaft gegen diese Entwicklung etwas tun wollen, bietet das stärkste Marketing der Welt einen neuen Anlauf.

"Es gibt nichts Mächtigeres auf der Welt als eine Idee, deren Zeit gekommen ist"
Victor Hugo

[mehr]


Diagnose: Zu teuer!

Vom einfachen Stanz- oder Spritzgussteil bis zur hochkomplexen Automatisierungslösung: Die Fertigungsspezialisten der Kölner Unternehmensberatung costdata nehmen Industrieprodukte auseinander, rekonstruieren den Herstellungsprozess und rechnen aus, wieviel ein Produkt höchstens kosten darf. Mit Hilfe einer solchen „Externen Kostenanalyse“ erkennen Einkäufer, ob sie zu viel bezahlen und Hersteller, wie sie noch günstiger produzieren können.

Die Szene im hell ausgeleuchteten Raum in einem Kölner Bürogebäude erinnert an einen OP. Auf dem Tisch liegt der Patient: ein komplexes Kabelsystem mit einer Vielzahl an Drähten, Kunststoff- und Gummikomponenten. Konzentriert beugen sich zwei Herren in weißen Kitteln über das Teil, sie schrauben, zerlegen, begutachten. In sachlichem Tonfall besprechen sie die Diagnose, ein Dritter gibt Daten in einen Laptop ein. Die drei Herren sind jedoch keine Ärzte, sondern Ingenieure. Genauer gesagt: Fertigungsspezialisten für Metall, Kunststoff und Elektronik. Und die "Operation", die sie durchführen, nennt sich "Externe Kostenanalyse".

[mehr]


Seiten: 1 2 >>