Wissens- und Technologietransfer erfolgreich praktizieren

„Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schafft Voraussetzungen

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Anforderungen an die Herstellung von Produkten wachsen mit den Anforderungen an die Produkte selbst. Zum einen werden Werkstoffe neu- bzw. weiterentwickelt, zum anderen verlangt der Wettbewerb kostengünstige und flexible Fertigungsprozesse.

Dies wird aber nicht nur durch die Leistungssteigerung einzelner Fertigungsprozesse erreicht, vielmehr erfolgt zunehmend die Betrachtung der gesamten Prozesskette zur Verkürzung der Bearbeitungszeit.

Die Umsetzung neuer Technologien erfordert dabei leistungsfähige Werkzeuge und innovative Maschinenkonzepte, um eine wirtschaftliche und gleichzeitig prozesssichere Bearbeitung zu gewährleisten.

Die Überprüfung und Optimierung einzelner Bearbeitungsschritte ist häufig die Folge. Um aber erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zu praktizieren, ist ein enger Schulterschluss zwischen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft notwendig.

Denn: Deutschland verfügt über eine leistungsfähige Forschungslandschaft mit einem international sehr guten Ruf. Hierauf gilt es aufzubauen. Noch besser als bisher muss es gelingen, neue Forschungsergebnisse schnell in Wertschöpfung am Markt umzusetzen.

Mehr als 5.000 Unternehmen haben in den vergangenen Jahren neue Produkte an den Markt gebracht, die ohne neuere Ergebnisse der Wissenschaft nicht möglich gewesen wären.

Gemessen an den etwa 23.000 Unternehmen, die regelmäßig Forschung und Entwicklung betreiben, ist dies aber eine zu geringe Zahl.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die über keine eigenen Forschungsabteilungen verfügen, sind auf enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen dringend angewiesen. Studien belegen, dass 20 bis 40 % aller innovativen KMU mit wissenschaftlichen Einrichtungen kooperieren wollen. Tatsächlich haben aber weniger als 10 % bislang geeignete Kooperationspartner.

Inzwischen gibt es mehrere Technische Universitäten und Hochschulen, die eine Zusammenarbeit mit der Wirtschaft erfolgreich realisieren. Das muss noch ausgebaut werden.

Ideen und Innovationen sind die Rohstoffe für Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum. Deutschland hat nur dann Zukunft, wenn es mit immer neuen Innovationen seinen Vorsprung wahren kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche, friedvolle Weihnacht und ein gutes neues Jahr 2019 verbunden mit Gesundheit, Schaffenskraft und Erfolg.

Herzlichst ihr

Dr. Ulrich Bachmann